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Nauheim

Fachgruppe Rettunghshunde (RHOT)

  • 24 Stunden einsatzbereit
  • Einsatzteams für die Vermisstensuche (Mantrailing), Flächen- und Trümmersuche
  • 7 Flächensuchhunde, 5 Trümmersuchhunde, 5 Mantrailer, sowie mehrere Hunde in Ausbildung
  • Eintreffzeit ca. 1 Stunde ab Alarmierung innerhalb des Kreis Groß-Gerau
  • Einsatz in Amtshilfe, jedoch komplett kostenfrei
Flächensuche (Ausbildung nach RH 2-FL)

Typische Lagen für den Einsatz von Flächensuchhunden:

  • Demente oder orientierungslose Person aus Heim/ Krankenhaus/ Haushalt abgängig
  • Person hat Depressionen oder ist suizidgefährdet und ist verschwunden
  • Kind kommt nicht zum verabredeten Zeitpunkt heim
  • Nach Verkehrsunfall wird ein Unfallbeteiligter (möglicherweise) vermisst
  • Anwohner hören Hilferufe in einem Waldgebiet, Personen sind womöglich in Gefahr
  • Wanderer / Spaziergänger verlaufen sich oder verunglücken im Gelände/Wald
  • Bekanntermaßen kranke Personen (z.B. Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus…)
    kehren nicht vom Spaziergang heim
  • Beobachteter Absturz von Heißluftballonen, Segelfliegern, Drachenfliegern, Fallschirmspringern oder Ultraleichtflugzeugen über unzugänglichem Gebiet
  • Unbekannte Anzahl vermisster/ herausgeschleuderter/ im Schock weggelaufener Personen nach größeren Unglücken (z.B. Zugunglücke, Flugzeugabstürze, Explosionen, Busunglücke) in unwegsamem oder unübersichtlichem Gelände
Mantrailing / Vermisstensuche (Ausbildung nach RH 2-VS)

Mantrailer sind darauf ausgebildet, dem individuellen Geruch einer Person zu folgen.
Dazu benötigt werden lediglich:

  • eine Geruchsprobe der zu suchenden Person
  • sowie die Stelle, an der die Person zuletzt gesehen wurde

Um der Geruchsspur der vermissten Person zu folgen, benötigen die Mantrailer-Teams einen Geruchsträger, der ausschließlich den Geruch dieser Person enthält.

  • Dies kann z.B. die Zahnbürste, das Kopfkissen, ein Schlüsselbund, ein Taschentuch, ein Zigarettenstummel oder der Kopfstützenbezug des Autos sein

Dabei ist auf eine korrekte Auswahl und Asservierung des Geruchsträgers größter Wert zu legen, damit dieser nicht z.B. von Angehörigen oder Polizeibeamten mit ihrem eigenen Individualgeruch kontaminiert wird.

  • Die Einsatzteams sind darauf geschult, entsprechende Asservierungen durchzuführen und ggf. Geruchskopien anzulegen.
  • Daher sollte die Asservierung nur in absoluten Ausnahmefällen von anderen Kräften und dann möglichst nur nach Rücksprache, vorgenommen werden.
  • Der Einsatzerfolg des Mantrailers hängt nicht unwesentlich davon ab.

Der Mantrailer wird mit dem Individualgeruch auf dem Geruchsträger bekannt gemacht und dann im Bereich des (vermuteten) Verschwindepunktes der vermissten Person angesetzt. Sofern eine Geruchsspur (Trail) vorhanden ist, verfolgt der Hund diese in nahezu jedem Terrain.

Einsatztaktik – Mantrailer vs. Flächensuche

Wann immer möglich, sollte der Mantrailer parallel zu Flächensuchhunden eingesetzt werden.  Ein gleichzeitiges Arbeiten aller verfügbaren Suchmethoden und –einheiten führt erfahrungsgemäß am schnellsten und sichersten zum Erfolg.

Während im Idealfall der Mantrailer der Laufstrecke der vermissten Person folgt, suchen Flächensuchhunde (Waldgebiete), Suchmannschaften (Gärten, Wege etc.) und nach Möglichkeit der Helikopter (offenes Gelände) den primären Suchbereich, also das vermutete Aufenthaltsgebiet, ab.

Nur in seltenen Fällen wird der alleinige Einsatz des Mantrailers erforderlich sein.

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