Donnerstag, 09.09.2010 - 01:06 Uhr
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Erstellt von Daniel Becker am 01. Juli 2010

Warnung vor Waldbrandgefahr in Hessen

Umweltministerium ruft zur Vorsicht auf – Rauchen und wilde Grillfeuer verboten

Waldbrandgefahr

Die Waldbrandgefahr in Hessen steigt. Aufgrund der Trockenheit und der anhaltend hohen Temperaturen hat das Umweltministerium Waldbesucher zur Vorsicht aufgerufen. „Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer gemacht werden. Und auf Grillplätzen muss das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes unbedingt richtig gelöscht werden“, sagte Ministeriumssprecher Christoph Zörb am Dienstag in Wiesbaden.

Die Lage bleibt auch in den kommenden Tagen weiter angespannt. „Auch wenn es in den nächsten Tagen zu Gewitterregen komme, wird die Waldbrandgefahr nicht wirklich gedämpft. Dafür ist schon mehr Regen nötig.“ In Hessen gab es in diesem Frühjahr bereits zehn Waldbrände. Wer ein Feuer im Wald bemerkt, sollte unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) informieren.

Infos zur aktuellen Waldbrandgefahr beim Deutschen Wetterdienst: http://www.dwd.de/waldbrandgefahr

DFV und BBK warnen / Sicherheitstipps der Feuerwehren beachten

Berlin – Die anhaltende Hitze und Trockenheit lässt die Waldbrandgefahr steigen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Deutsche Wetterdienst (DWD) und der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) weisen daraufhin, dass in den Bundesländern teilweise hohe Waldbrand-Warnstufen erreicht wurden bzw. im Verlauf des Wochenendes zu erwarten sind. Besonders im Osten Deutschland wurde in einigen Landesteilen bereits die höchste Warnstufe 5 erreicht.

Nur durch den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur lassen sich Waldbrände vermeiden. Bitte beachten Sie die Sicherheitstipps der Feuerwehr für Natur und Grillvergnügen:

  • Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern; dies gilt auch für Grillfeuer – fragen Sie nach ausgewiesenen Grillplätzen.
  • Ebenso ist es verboten, in den Wäldern zu rauchen.
  • Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster.
  • Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Grasflächen unter Fahrzeugen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.
  • Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern, Mooren und Heideflächen frei – sie sind wichtige Rettungswege. Beachten Sie unbedingt Park- und Halteverbote.
  • In einigen Gebieten ist der Zugang zu Waldgebieten untersagt – bitte folgen Sie diesem Verbot.
  • Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Verhindern Sie Entstehungsbrände, unternehmen Sie Löschversuche, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen, und rufen Sie in jedem Fall die Feuerwehr zur Nachkontrolle.

In ganz Deutschland ist in den nächsten Tagen mit hoher Wärmebelastung zu rechnen. Daher sollten insbesondere die Wetter-Warnhinweise des Deutschen Wetterdienstes (DWD) beachtet werden. Das BBK-Faltblatt „Hitze“ informiert darüber hinaus kurz und bündig, wie Gefahren erkannt und Schäden vermieden werden können.

Der Deutsche Wetterdienst meldet, dass sich die Hitzewelle bis zum Wochenende steigert. Bis zum Freitag verlagert sich das Hoch YARI mit seinem Zentrum zum östlichen Mitteleuropa. An seiner Westflanke fließt dann aus südlichen Richtungen heiße Luft nach Deutschland und lässt die Temperaturen weiter nach oben klettern. Die 30-Grad-Marke kann gebietsweise schon am späten Vormittag überschritten werden. Bis zum Nachmittag steigert sich die Hitze auf Spitzenwerte von 36 oder 37 Grad in den Niederungen im Westen und Südwesten Deutschlands. Am Samstag werden abgesehen von den Küstenregionen verbreitet 31 bis Grad 35 Grad erreicht. In der Westhälfte werden Spitzentemperaturen um 37 Grad, jeweils gemessen im Schatten, erwartet!

Auf der Internetseite „deutsches Notfallvorsorge-Informationssystem“ (www.denis.bund.de) gibt es weitere Hinweise, Ratschläge und Auskünfte darüber, wie Sommergefahren abgewendet werden können bzw. wie und wo in einem Notfall geholfen werden kann.

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