Freitag, 30.07.2010 - 08:52 Uhr
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Feb

Erstellt von Christian Hartmann / Daniel Becker am 28. Februar 2010

Unwettereinsätze durch Sturm Xynthia

29 wetterbedingte Einsätze im Ortsgebiet Nauheim

umgestürzter Baum in der Heinrich-Zille-Straße

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Einsatznummer:

008 - 037 / 2010

Alarmzeit:

28. Februar 2010 um 13:27 Uhr

Einsatzdauer:

7 Stunden 18 Minuten

Gesamtstärke:

35 Einsatzkräfte (2 in Bereitschaft)

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Florian Nauheim 11 - ELW 1

Florian Nauheim 22 - TLF 16/25

Florian Nauheim 43 - LF 10/10

Florian Nauheim 44 - LF 16/12

Florian Nauheim 52 - RW 2

Florian Nauheim 72 - GW-N

tl_files/Allgemein/icons/email.gif Pressekontakt

Pressesprecher Daniel Becker

Am heutigen Sonntag überquerte Sturmtief „Xynthia“ Südhessen mit orkanartigen Boen und Orkanboen mit bis zu 120 km/h. Bereits am Vortag wurde durch die Wetterdienste eine Vorwarnung herausgegeben, die am heutigen Morgen durch eine detailierte Unwetterwarnung konkretisiert wurde. Der arbeitsreiche Sonntag begann für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Nauheim um 13:27 Uhr.

An einem Parkplatz in der Heinrich-Zille-Straße drohten mehrere Bäume auf die Rüsselsheimer Straße zu stürzen. Noch während die Einsatzkräfte vor Ort mit den Sicherungsarbeiten beschäftigt waren, liefen im Feuerwehrhaus ständig neue Unwettereinsätze ein. Diese wurden durch unsere Zentrale in Abstimmung mit der Einsatzleitung priorisiert und nach einer Sichtung durch den Einsatzleiter an die einzelnen Feuerwehrfahrzeuge verteilt.

Die Zahl der Einsätze verteilte sich auf die üblichen Meldebilder bei Sturmeinsätzen: Im gesamten Ortsgebiet galt es umgestürzte Bäume aus Verkehrwegen zu räumen oder gefährdete Bäume, die umzustürzen drohten, zu sichern bzw. zu beseitigen. In den meisten Fällen konnte durch rechtzeitiges Eingreifen ein größerer Schaden abgewandt werden, nur in einigen Fällen wurden durch bereits umgestürzte Bäume Autos oder Gebäudeteile beschädigt. Desweiteren mußte einige Straßen von umgewehtem Sperrmüll oder Baustellenabsperrungen freigeräumt werden.

Auch die Nauheimer Dächer wurden nicht verschont. In zahlreichen Fällen wurden Ziegel oder Dachverkleidungen beschädigt und mußten durch die Feuerwehr gesichert bzw. entfernt werden. Die Gehwege im Bereich der beschädigten Gebäude wurde abgesperrt, damit keine Fußgänger zu Schaden kommen.

Insgesamt mußten bis zum vorläufigen Einsatzende um 20:45 Uhr 29 Einsatzstellen durch die Einsatzkräfte abgearbeitet werden. Eine amtliche Warnung vor schweren Sturmboen bis 100 km/h für den Kreis Groß-Gerau dauert an.

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