Was im Jahre 1968 als Modellversuch begann, hat sich in
Deutschland zum größten Rettungsdienst im Bereich Luftrettung entwickelt. Jedes
Jahr fliegt die gemeinnützige ADAC-Luftrettung inzwischen mehr als 45.000
Einsätze. Seit der Gründung des Luftrettungsdienstes gab es in Deutschland nach
ADAC-Statistik insgesamt weit mehr als 1,5 Millionen Rettungsflüge. Über 1
Millionen Menschen erhielten dadurch nach Unfällen oder Erkrankungen im
Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, in der Freizeit oder zu Hause Erste Hilfe.
Den an der Universitätsklinik Mainz stationierten
Rettungshubschrauber „Christoph 77“ konnten die Kameraden der Einsatzabteilung
am vergangenen Dienstabend besichtigen. Hierbei konnte die
Hubschrauberplattform mit Hangar und natürlich der Hubschrauber selbst auf dem
Dach des Gebäudes 708 in Augenschein genommen werden.
Im Einsatzfall wird der
Hubschrauber durch einen Piloten, einen Notarzt und einem, besonders für den
Luftrettungsdienst ausgebildeten, Rettungsassistenten besetzt und in zwei
Minuten zum Abflug gebracht. Tag für Tag, von sieben Uhr morgens bis
Sonnenuntergang ist das Team von Christoph 77 im Einsatz, um bei schweren
Verletzungen oder Einsätzen in abgelegenen Gebieten Hilfe zu leisten.
Im
ausgedehnten Gespräch mit dem Piloten und dem Rettungsassistenten konnten
zahlreiche Fragen rund um die Maschine und deren Ausrüstung beantwortet werden.
Natürlich wurden hier auch wichtige Punkte für die Zusammenarbeit mit der
Feuerwehr angesprochen, um auch hier künftig auf dem neusten Stand zu sein.
Darüber hinaus konnten wir Einiges über die Rettung aus einem verunfallten
Hubschrauber erfahren, was für die meisten Kameraden absolutes Neuland
darstellte.
Vielen Dank an die Kameraden von Christoph 77 für den
interessanten und lehrreichen Abend – wir wünschen euch allzeit GUTEN FLUG!
Mehr Informationen zum Thema Luftrettung erhalten Sie auf
den Internetseiten des ADAC – www.adac.de