Am vergangenen Montag begannen die diesjährigen Ferienspiele der
Jugendpflege Nauheim. In diesem Jahr stehen die vier Elemente auf dem
Programm der Kinder. Neben Ausflügen in ein Freilichtmuseum in Bad
Sobernheim oder den Besuch des Kindermuseums in Frankfurt machten die
Kleinen am Mittwoch auch Station bei der Nauheimer Feuerwehr.
Aufgrund der Anzahl der Kinder wurden diese
in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erreichte um 9:30 Uhr das
Feuerwehrhaus. Die zweite Gruppe mit Jugendpflegerin Martina Kolb
folgte um 11:30 Uhr. Gemäß dem Motto der Ferienspiele, hatten sich die
Brandschutzerzieher der Feuerwehr ein kleines Programm für die Kinder
ausgedacht.
Nach der Begrüßung durch den stv. Gemeindebrandinspektor und Leiter
der Brandschutzerziehungsgruppe Christian Hartmann ging es mit einem
kleinen Rundgang durch das Feuerwehrhaus los. Auf dem Rundgang lernten
die Kinder die verschiedenen Räume im Feuerwehrhaus kennen und konnten
in den Umkleideräumen die Ausrüstung der Feuerwehrleute ausgiebig
testen.
Da Spiel und Spass im Vordergrund der Veranstaltung standen, ging es
nun raus auf den Übungshof vor dem Feuerwehrhaus. Nach einer kleinen
Runde um eines der Löschfahrzeuge stand nun das erste Element auf dem
Programm. Bei der Demonstration einer Fettexplosion lernten die Kinder
das richtige Verhalten bei einem Fettbrand und wie Sie zu Hause eine
Solche Situation richtig beherrschen. Von der Größe der Explosion und
der enormen Hitzeentwicklung waren selbst die Betreuer der Kinder
überrascht.
Weiter ging es mit dem Element Wasser. Am Modellhaus der
Jugendfeuerwehr konnten sich die Kleinen am Strahlrohr beweisen. Einer
nach dem anderen löschte das brennende Haus und mitunter die
nebenstehenden Betreuer und Feuerwehrleute ;-) Während ein Teil der
Gruppe sich mit dem brennenden Haus beschäftigte, konnte der andere
Teil den Ausblick über Nauheim vom 3. Stock des Schlauchturms bewundern.
Etwas kniffliger stellte sich das Element Luft für die Feuerwehr
dar. Aber auch hier war im Vorfeld schnell eine Idee für die Kinder
geboren. Mit Hilfe eines Überdrucklüfters galt es einen Wasserball in
eine umgekippte Gitterbox zu bugsieren. Wie sich zeigte, waren die
Kinder um einiges erfolgreicher, wie die im Vorfeld als Testpersonen
ausgewählten Feuerwehrleute.
Abgerundet wurde der Besuch bei der Feuerwehr mit einer kleinen
Fahrt im Feuerwehrauto um das Feuerwehrhaus. Wie so oft das Highlight
für die Kinder.