Einsatzbericht 029 / 2018

Weitere Einheiten:

  • Feuerwehr Kelsterbach
  • Feuerwehr Raunheim
  • Brandschutzaufsicht Kreis GG
  • FaBe GABC Kreis GG
  • GABC-Messgruppe Kreis GG
  • GABC-Dekon-Zug Kreis GG
  • Einsatzleitung RD Kreis GG
  • Kräfte nach MAnV 15
H GFEAHR 1 - Gefahrgutaustritt
Datum:
10.04.2018
Uhrzeit:
13:30 Uhr - 17:00 Uhr
Dauer:
03:30 Std.
Einsatzort:
Mörfelder Straße, Kelsterbach
Einsatzkräfte:
12 Einsatzkräfte (8 in Bereitschaft)
Fahrzeuge:

Einsatzbericht der Feuerwehr Kelsterbach

Einsatzinfo 10.04.2018 - Gefahrgutunfall in Schule

Die Freiwillige Feuerwehr Kelsterbach wurde heute Mittag um 12.40 Uhr zusammen mit anderen Hilfskräften zur Integrierten Gesamtschule Kelsterbach in die Mörfelder Straße gerufen. In einem Unterrichtsraum wurde eine unbekannte Substanz verschüttet. Dies geschah während dem Unterricht im Klassenraum. Dadurch kamen vermutlich auch Schüler und Personal der Schule in Kontakt mit dieser Substanz.

Insgesamt wurden 19 Personen vom Rettungsdienst gesichtet und 7 Personen nach entsprechender Dekontamination ins Krankenhaus verbracht. Die Schule wurde vorsorglich komplett geräumt. Für die anderen Schüler und Personen die sich im Gebäude aufgehalten haben bestand keine Gefahr.

Mehrere Trupps unter Atemschutz und Chemikalienschutzanzügen gingen zur Erkundung in den Unterrichtsraum vor. Es wurden mehrere Messungen und Probenentnahmen durchgeführt. Im Anschluss wurde das kontaminierte Stück des Bodenbelages entfernt und fachgerecht entsorgt.

Im Einsatz waren über 100 Einsatzkräfte mit über 40 Fahrzeugen.

Pressebericht der Polizei

Kelsterbach (ots) - Nachdem es im Bereich der integrierten Ganztagsschule in der Mörfelder Straße aufgrund eines Rettungseinsatzes zu einer kompletten Sperrung des Verkehrs kam, (wir haben berichtet) sind diese Straßen seit 16 Uhr wieder freigegeben. Durch den Austritt eines Laborates in dem Chemiesaal sind insgesamt 19 Personen vor Ort ärztlich untersucht worden. Sieben wurden vorsorglich, mit leichten Verletzungen, hauptsächlich infolge von Hautreizungen, in Krankenhäuser gebracht. Die Eltern der betroffenen Kinder wurden von der Schule verständigt. Der kontaminierte Chemiesaal wurde von der Feuerwehr gereinigt und wird vorerst bis zum morgigen Tag gesperrt bleiben. Dann soll die Freigabe des Raumes nach einer weiteren vorsorglichen Kontrollmessung erfolgen. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall hat die Polizei in Lorsch (Kommissariat für Umweltdelikte) übernommen.

Einsatzbilder:

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